Warum ist die Kombination interessant?
Eine Wärmepumpe erzeugt aus elektrischer Energie mit hoher saisonaler Effizienz Nutzwärme. Eine Photovoltaikanlage kann einen Teil des Strombedarfs des Gebäudes erzeugen.
Das saisonale Problem: Sonne im Sommer, Heizbedarf im Winter
Die höchste PV-Erzeugung liegt in sonnigen Monaten, während der Heizbedarf in den kalten Monaten am höchsten ist. Gleiche Jahreswerte bedeuten deshalb nicht vollständigen direkten Eigenverbrauch.
Wie lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen?
Warmwasserbereitung und ausgewählte Funktionen können teilweise in die Sonnenstunden verschoben werden. Unnötig hohe Solltemperaturen sollten vermieden werden, da sie die Wärmepumpeneffizienz reduzieren können.
Ist ein Batteriespeicher notwendig?
Nein. Ein Batteriespeicher kann den PV-Eigenverbrauch erhöhen, ist aber keine Voraussetzung für den Wärmepumpenbetrieb.
Wie werden beide Systeme gemeinsam dimensioniert?
Zuerst sollten Wärmepumpenstromverbrauch und allgemeiner Gebäudestrombedarf abgeschätzt werden. Danach sollte möglichst die monatliche PV-Erzeugung verglichen werden.