Was ändert sich im Alltag?
Ein Holzkessel erfordert Brennstoffbeschaffung, Lagerung, Beschickung, Reinigung und Überwachung. Eine Wärmepumpe automatisiert die Wärmeerzeugung und kann Heizung, Warmwasser und bei geeigneter Anlage auch Kühlung verbinden.
Kann die bestehende Heizungsanlage bleiben?
In vielen Projekten kann ein großer Teil der vorhandenen Anlage weiterverwendet werden, muss jedoch geprüft werden. Heizkörper, Rohrnetz, Verteiler und Pumpen müssen zu Volumenströmen und Vorlauftemperaturen passen.
Was passiert mit dem vorhandenen Pufferspeicher?
Ein für einen Holzkessel ausgelegter Pufferspeicher kann deutlich größer sein als für eine Wärmepumpe sinnvoll. Volumen und hydraulische Funktion müssen neu bewertet werden.
Ist ein elektrischer Heizstab erforderlich?
Eine elektrische Zusatzheizung kann für besondere Betriebszustände vorgesehen werden, sollte aber keine Unterdimensionierung der Wärmepumpe ausgleichen.
Der erste Schritt vor der Umstellung
Vor der Geräteauswahl sollten Heizlast, erforderliche Heizkörpertemperatur, verfügbare elektrische Leistung und Warmwasserbedarf geklärt werden.